Das Jugend- & Kulturzentrum „Kulturschock Zelle“ ist seit über 40 Jahren ein Ort, an dem sich Jugendliche aktiv und frei von Konkurrenzdenken und Konsumzwang mit ihren Ideen einbringen können. Das selbstverwaltete Zentrum in Reutlingen bietet einen Freiraum an dem politische Vorträge, Workshops, Theateraufführungen, Konzerte, Filmabende und Partys stattfinden können. Die Reutlinger Stadtverwaltung versucht jedoch diesen Freiraum mithilfe einer Gastättenkonzession zu zerstören. Über die aktuelle Situation in Reutlingen und über das Thema Freiräume und Selbstorganisation im Allgemeinen werden am Donnerstag, dem 17. Mai 2012 um 19 Uhr AktivistInnen aus Reutlingen einen Vortrag im Sozialen Zentrum Käthe halten. Außerdem werden sie über den aktuellen Stand der Mobilisierung rund um die Freiraumdemo am 26.5.2012 in Reutlingen informieren und für Rückfragen zur Verfügung stehen.    

 


 "Lisa wurde in den Bauch geschlagen, Jerry ins Gesicht", berichtet der schweißüberströmte Mann. "Mir hätten sie fast den Schädel zertrümmert." Paul Watson hört sich den Bericht gelassen an. "Okay, wer hat Fotos davon gemacht?" - Bilder sind das Wichtigste für Watson, für sein Projekt. Der Gründer der "Sea Shepherd Conservation Society" hat sich das Ziel gesetzt, auf die Robbenschlachtung in Kanada aufmerksam zu machen. Dass seine Arbeit den Robbenjägern missfällt, das erwartet er. Darauf setzt er sogar. Filmemacher Peter Jay Brown erklärt in "Paul Watson - Bekenntnisse eines Öko-Terroristen" (2011) Strategie und Taktik des alten Seebären und zeigt die Hingabe der Crew, die als Bürgerwehr der Meere Walfänger und andere Umweltsünder aufzuhalten versuchen.

Am Samstag den 21.04.2012 findet ab 18 Uhr wieder das "Kino in der Käthe" statt. Diesmal wird der Film "Paul Watson - Bekenntnisse eines Öko-Terroristen" gezeigt. Der Eintritt ist wie immer frei.


 




Seit beinahe zwei Jahren gibt es in Heilbronn das Soziale Zentrum Käthe. Es ist mittlerweile ein selbstverwalteter, unabhängiger Treffpunkt für alle politisch interessierten Menschen geworden. Die Entwicklung hat gezeigt, dass Heilbronn das Potential für Größeres hat. Nun wollen wir gemeinsam mit allen gesellschaftlich kritisch engagierten Menschen ein selbstverwaltetes und politisches Hausprojekt aufbauen. Dieses Haus soll Platz für Veranstaltungen, Büroräumlichkeiten und gemeinsames Wohnen bieten.
In Kooperation mit dem bundesweiten „Mietshäuser Syndikat“ wollen wir ein Haus erwerben das dies ermöglicht. Mit dem Projekt sollen Freiräume für politische Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen geschaffen werden, die unsere Idee von einem kollektiven und solidarischen Leben teilen. Die Räumlichkeiten können unter anderem von antirassistischen, ökologischen und antimilitaristischen Initiativen genutzt werden.
Wir wollen entgegen der allgegenwärtigen Verinselung und Vereinzelung gemeinsam stärker sein, als jeder von uns es allein sein könnte. Unser Ziel ist es, für die nächsten Jahrzehnte in Heilbronn einen Ort zu schaffen, der eine Infrastruktur bietet um zusammen für eine solidarische Gesellschaft einzutreten.
Dieser Infoabend soll zum einen Gelegenheit bieten das neue Hausprojekt in Heilbronn kennen zu lernen und zum anderen wird das Mietshäusersyndikats Freiburg sein Konzept vorstellen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Die Veranstaltung "Ein Haus für Heilbronn- Infoveranstlatung" findet am 19. April um 19 Uhr im "Sozialen Zentrum Käthe" statt.




 

 

Am Freitag den 13. April 2012 findet ab 20 Uhr ein Konzert mit dem Hamburger Rapper Holger Burner und der Heilbronner Indieband The Nags im Jugendhaus Weinsberg statt. Der Eintritt Kostet 5€.


„Von Spitzeln und wie wir uns dagegen wehren können“

Fast ein Jahr lang gewann der Verdeckte Ermittler Simon Bromma Einsicht in politische Aktivitäten und private Bereiche links orientierter Personenkreise in Heidelberg und Umgebung. Getarnt als ordentlich immatrikulierter Student „Simon Brenner“ sammelte er ab Winter 2009 umfangreiche Informationen über Strukturen und Einzelpersonen, bis er am 12.12.2010 zufällig enttarnt werden konnte.
Das Vorgehen von LKA, baden-württembergischem Innenministerium und Heidelberger Polizeidirektion, die noch weitere, bisher unbekannte Verdeckte ErmittlerInnen in Heidelberg eingesetzt hatten, ist schockierend, aber Teil zunehmender Repression - vor allem gegen die außerparlamentarische Antifa-Szene, das eigentliche Einsatzziel der Spitzel.

Ein Bericht der ins polizeirechtsstaatliche Visier geratenen „Zielperson“ und über die von sieben Menschen angestrengte Fortsetzungsfeststellungsklage gegen den mit geheimdienstlichen Methoden widerrechtlich durchgeführten Einsatz.

Ein Vortrag zum Heidelberger Spitzelskandal „Simon Brenner“ von der Roten Hilfe e.V. Ortsgruppe Heilbronn am 25. März.2012, Beginn ist um 19.00Uhr.