Category Archives: Archiv

Offenes Austauschtreffen Wohnpolitik in Heilbronn

Die Mieten steigen, bezahlbarer Wohnraum ist knapp und das, obwohl gefühlt in jeder Straße in Heilbronn neue Häuser entstehen. Selbst wer Glück hat und eine passende Mietwohnung findet, sieht sich teilweise Maßnahmen dubioser Vermieter ausgesetzt. Deswegen sagen wir, es wird Zeit zu handeln. Sei es bei der Stadtentwicklung oder in der eigenen Mietwohnung, wir müssen uns nicht alles gefallen lassen. Wir wollen nicht zuschauen, wie Heilbronn sich Stück für Stück zur Stadt der Menschen mit dem großen Geldbeutel entwickelt. Wir verlassen lieber unsere Statistenrolle und mischen uns ein!

Aus diesem Grund laden wir alle Interessierten zu einem ersten Austauschtreffen ein. Egal ob Du selbst von den steigenden Mieten, abgezockten Miethaien oder Verdichtung betroffen bist oder einfach die aktuelle Stadtentwicklung mit Sorge betrachtest. Wir wollen mit Dir in Bewegung kommen und gemeinsam für unsere Interessen einstehen.

#Mietenwahnsinnstoppen #RechtaufStadt #Bugabronn #Bugazwerg #Heilbronn #BUGA #KeineProfitemitderMiete

Eine Veranstaltung der Organisierten Linken Heilbronn (IL) 

Widerstand und Anpassung im III. Reich und ihre Nachwirkungen – Vortrag mit „Zeitsprünge Heilbronn“

Die neue Portraitreihe auf Zeitsprünge Heilbronn beschäftigt sich neben den Persönlichkeiten des Widerstandes auch mit Mitläufern und Tätern – mit manchem brisanten Ergebnis. Wiederentdecktes Filmmaterial mit Helmut Riegraf und Walter Vielhauer und vieles mehr wird im Vortrag vorgestellt. Der Vortrag bildet den Abschluss einer längeren Serie, zum (vorläufigen) Abschied aus Heilbronn. Die Publikationsreihen von Zeitsprünge Heilbronn laufen während der Auslandszeit weiter.

Link: Homepage Zeitsprünge Heilbronn

Link: Facebook Zeitsprünge Heilbronn

Link: Facebook-VA

 

IL-Tresen #4: Das “Polizeiaufgabengesetz”- Rück- und Ausblick

Bayern hat es beschlossen, NRW will es abschreiben und Seehofer findet Gefallen daran. Die Rede ist vom neuen „Polizeiaufgabengesetz“(PAG) nach bayrischer Prägung. Unter dem Vorwand, der neuen EU- Datenschutzrichtlinie gerecht zu werden, wurde in Bayern das „Gesetz über die Aufgaben und Befugnisse der Bayerischen Staatlichen Polizei” (BayPAG) überarbeitet und trotz großer Proteste am 15. Mai 2018 im bayrischen Landtag von der CSU- Regierung verabschiedet. Damit hat Bayern nun das „härteste Polizeigesetz seit 1945“ (https://netzpolitik.org/2018/das-haerteste-polizeigesetz-seit-1945-soll-heute-in-bayern-beschlossen-werden/).

Bei unserem IL-Tresen im Juni wird es einen kurzen Input zu den Inhalten des neuen bayrischen PAG geben. Im Anschluss daran wollen wir diskutieren, in welchem Kontext der Diskurs um die Gesetzesverschärfung steht und wie wir uns dazu verhalten. Denn es ist klar, dieser Vorstoß ist nur der Wegbereiter für weitere Verschärfungen auf Landes- und Bundesebene, die mit dem rechten Law-and-Order Populismus durchgeboxt werden.

Los geht‘s am 15. Juni 2018, um 19 Uhr im Sozialen Zentrum Käthe.

 

Die Organisierte Linke Heilbronn (IL) lädt zum IL- Tresen! Jeden dritten Freitag im Monat kommen wir im Sozialen Zentrum Käthe zusammen. Gemeinsam mit euch wollen wir über aktuelle Themen diskutieren, einen Blick in die Vergangenheit werfen, uns an der Leinwand der Utopie austoben und uns über die Grenzen des eigenen politischen Horizonts hinweg austauschen.

Was tun bei Abschiebungen? – Diskussion und Erfahrungsaustausch mit Rex Osa

„Duldung“ ist kein Aufenthaltstitel, sondern bedeutet „Aussetzung der Abschiebung“. Welche Möglichkeiten gibt es, um einer drohenden Abschiebung entgegen zu wirken? Gibt es Wege zum Bleiberecht? Wie können Ehrenamtliche unterstützen?

Über diese Fragen wollen wir uns mit Rex Osa, Geflüchteter und Aktivist bei „Refugees for Refugees“ (Flüchtlinge für Flüchtlinge) austauschen. Eintritt frei.

 

Eine Veranstaltung von Get up! Heilbronn

IL-Tresen #3 – Was ist heute noch antagonistisch?

Die Zeiten haben sich geändert. Die Studentenbewegung der 68er, die militanten Strukturen der 70er und 80er Jahre, autonome Hausbesetzer*innenbewegung und nicht zuletzt der militante Antifaschismus der 90er Jahre, sie alle sind – um es platt auszudrücken – Geschichte. Geblieben ist der Anspruch einer radikalen Linken, unversöhnlich und als antagonistischer Gegenspieler den bestehenden Verhältnissen gegenüber zu stehen. Doch (um es mit den Worten unserer Frankfurter Genoss*innen auszudrücken):

„Die geographische Mehrheit der radikalen Linken hat jahrelang in der verhältnismäßig privilegierten Position gelebt, […] dass uns, trotz oder gerade wegen unseres politischen Engagements, Türen offen und Gelder für Großkampagnen zur Verfügung standen – und in gewissem Umfang individuelle Karrierewege nicht nur trotz, sondern manchmal sogar wegen einer Phase des Aktivismus zwischen dem 20sten und 30sten Lebensjahr möglich waren.“

Mit der Verschiebung des gesellschaftlichen Diskurses nach rechts, stehen diese linksradikalen Privilegien jetzt im Fokus. Wir wollen dabei zwei Phänomene betrachten und diskutieren. Zum einen wird die radikale Linke mit der Wahrung des Bestehenden gleichgesetzt und nicht als Gegenspieler des kapitalistischen Systems erkannt. Ihre Politik stellt keine Option für Menschen dar, die nicht über die eigene Szene politisiert werden oder deren Lebensrealität sich über die Jahre verändert hat. Zum anderen folgt auf einen radikalen Aktivismus in jüngeren Jahren häufig der Übergang ins Private und/oder in etablierte Organisationen, Gewerkschaften und Parteien. Damit scheint sich die äußere Betrachtung zu bestätigen, dass der antagonistische Anspruch nicht authentisch ist, da er einfach aufgegeben werden kann.

Deswegen fragen wir uns, wie sieht unter den gegeben Umständen antagonistische Politik aus? Wie kann eine radikale Linke authentisch für einen Bruch mit einem System stehen, von dem sie derzeit selbst profitiert? Inwieweit ist in linksradikalen Zusammenhängen das private noch politisch und fängt nicht genau hier eine nachhaltige, antagonistische Politik an? Wie muss kollektives Leben und Handeln gestaltet werden, um als Perspektive aus der Vereinzelung in der neoliberalen Gesellschaft begriffen zu werden?

Diese und tausend weitere Fragen stehen im Raum, lasst uns darüber diskutieren. Kommt zum IL-Tresen am 18. Mai 2018, um 19 Uhr ins Soziale Zentrum Käthe (Wollhausstraße 49, 74072 Heilbronn).

Die Organisierte Linke Heilbronn (IL) lädt zum IL- Tresen! Jeden dritten Freitag im Monat kommen wir im Sozialen Zentrum Käthe zusammen. Gemeinsam mit euch wollen wir über aktuelle Themen diskutieren, einen Blick in die Vergangenheit werfen, uns an der Leinwand der Utopie austoben und uns über die Grenzen des eigenen politischen Horizonts hinweg austauschen.

Einführung in den Anarcho-Syndikalismus

delegation-fahnenMit dem Anarcho-Syndikalismus fand die freiheitliche Richtung des Kommunismus aus der ersten Internationalen den Anschluss an die Moderne. Auf allen Kontinenten entwickelte er im 20. Jahrhundert Massenbewegungen und konnte in einigen Ländern revolutionäre Situationen erfolgreich erkämpfen. Doch was steckt hinter dem etwas klobigen Begriff? Die auch als Revolutionärer Syndikalismus bezeichnete Strategie ist in erster Linie eine direkt der Arbeiterbewegung entspringende Form einer revolutionären Gewerkschaft, die von unten nach oben organisiert und der internationalen Solidarität verpflichtet ist. Sie bietet auf der einen Seite erprobte Mittel und Werkzeuge um sofortige Besserungen in den Betrieben zu erkämpfen, nämlich die der direkten Aktion. Auf der anderen Seite bietet der Anarcho-Syndikalismus eine konkrete revolutionäre Perspektive, nämlich die des freiheitlichen oder libertären Kommunismus: Die klassen- und staatenlose Gesellschaft.

Dienstag, 29. Mai 2018 | 19.30 Uhr
Soziales Zentrum Käthe (Wollhausstr. 49, 74072 Heilbronn)
Eintritt frei!

Eine Veranstaltung mit der Freien Arbeiter*innen-Union (FAU) Stuttgart.

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Heilbronn anders machen! Vortrag und Diskussion zu Stadtpolitik

Heilbronn anders machen! Vortrag und Diskussion zu Strategien einer neuen Stadtpolitik mit Akivist*innen der Interventionistischen Linken (iL) Tübingen.

Tübingen macht es vor. Während die Heilbronner Stadtpolitik ihre Augen vor der sich stetig verschärfenden Wohnungsproblematik verschließt, hat die Stadt Tübingen bereits vor Jahren eine Gegenoffensive gestartet. Neben Instrumenten wie der Einrichtung städtebaulicher Entwicklungsbereiche, Bürgerbeteiligung und das Modell der Baugruppen, setzen die öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften Tübingens in den letzten Jahren wie in keiner anderen Stadt in Baden- Württemberg Landesmittel zum Bau von Sozialwohnungen ein. Im Zuge der Innenentwicklung entstanden somit auf freien Flächen meist alltagstaugliche Quartiere mit zentralen öffentlichen Plätzen, Nutzungsmischung von Gewerbe und Wohnen und sozialer Mischung von Eigentums- und Sozialwohnungen.

Das sogenannte „Tübinger Modell“ scheint – vor allem aus Heilbronner Perspektive – ein recht progressives stadtpolitisches Programm zu sein. Doch trotz des guten Ansatzes sind die Mieten in Tübingen von 2012- 2016 um 16,6 % gestiegen (vgl. Heilbronn: 22,4%). Der soziale Wohnungsbau der Stadt deckt auch hier nicht den Bedarf und nimmt insgesamt betrachtet ab. Wie auch in Heilbronn gibt es mehr als genug Luxusimmobilien bei gleichzeitigem harten Konkurrenzkampf um günstigen Wohnraum.

Diese ähnlichen Entwicklungen, trotz der unterschiedlichen Herangehensweisen, nehmen wir zum Anlass genauer hinzuschauen. Gemeinsam wollen wir bei der Veranstaltung „Heilbronn anders machen!“ mit den Referent*innen der Interventionistischen Linken Tübingen (iL) einen Blick auf das „Tübinger Modell“ und dessen Grenzen werfen. Wie sehen konkrete Projekte aus, deren Umsetzung eine nachhaltige Veränderung der Stadtentwicklung mit sich bringen? Welche Strategien braucht es, in Anbetracht der immer weiter steigenden Miet- und Immobilienpreise? Wie kann eine andere Stadt, eine Stadt von unten und für alle konkret aussehen?

Kommt vorbei und diskutiert gemeinsam mit uns. Los geht’s am 26. April 2018, um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum Käthe, Wollhausstraße 49, 74072 Heilbronn. Eine Veranstaltung der Organisierten Linken Heilbronn (IL)

1. Mai Fest 2018 | 13 Uhr | Soziales Zentrum Käthe

maiflyer_vorderseite_druckTraditionell gehen am 1. Mai viele lohnabhängige Menschen auf die Straßen und demonstrieren für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen, gegen Ausbeutung und Unterdrückung und für ein solidarisches Miteinander. Auch in Heilbronn demonstrieren seit Jahren viele Menschen am internationalen Kampftag der Arbeiter*innenklasse für ihre Rechte.

Wie schon in den letzten Jahren wird es auch am 1. Mai 2018 im Anschluss an die DGB-Demonstration wieder das 1. Mai Fest im Sozialen Zentrum geben. Wir laden alle herzlich ein, diesen Tag im Rahmen unseres Festes gebührend mit uns zu feiern. Mit einem bunten Programm ist für Unterhaltung, Information und das leibliche Wohl gesorgt.

Programm:

  • Workshop des Frauencafé zu „100 Jahre Frauenwahlrecht“
  • Hausführungen und Vorstellung des Sozialen Zentrums
  • Live Musik mit Kleister (www.kleisterrap.de)
  • (veganes) Essen und Trinken
  • Infostände

1. Mai Fest 2018 | 13 Uhr | Soziales Zentrum Käthe

Wollhausstr. 49, 74072 Heilbronn

Katalonien im Umbruch – Vortrag und Diskussion mit Ralf Streck

Demokratie- oder Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien? Spätestens mit der Festnahme des „legitimen“ katalanischen Präsidenten Carles Puigdemont in Schleswig-Holstein, sind die Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland deutlich geworden. Zuvor hatte vor allem das Referendum im vergangenen Oktober und die Reaktionen des spanischen Staates für Schlagzeilen gesorgt: Aussetzung der Autonomie, Zwangsverwaltung aus Madrid, Absetzung der Regierung und Verhaftung von Aktivist*innen und Minister*innen, immer neue Anklagen wegen „Rebellion“. Auch die von Spanien angeordneten Zwangswahlen haben an den Mehrheitsverhältnissen in Katalonien nichts geändert.

Doch warum wollen so viele Katalan*innen die Unabhängigkeit vom spanischen Staat? Was erhoffen sie sich davon? Wie ist die Bewegung für die Unabhängigkeit aufgestellt? Geht es um Nationalismus, oder um Fragen von Demokratie, Selbstbestimmung und Antifaschismus, angesichts der massiven Demokratiedefizite im post-faschistischen Spanien?

Ralf Streck verfolgt als Journalist seit vielen Jahren die Entwicklung in Katalonien und hat die umwälzenden Ereignisse der letzten Monaten auch vor Ort verfolgt. Er wird über die Hintergründe, die aktuelle Situation und die mögliche Zukunft berichten.

Veranstaltung „Katalonien im Umbruch – Vortrag und Diskussion mit Ralf Streck“

02. Mai 2018 | 19.30 Uhr | Soziales Zentrum Käthe

Antifa-Abend

Der Antifa-Abend ist eine Anlaufstelle für alle die sich gegen Nazis und Rassisten engagieren wollen. In offener Runde informieren wir über antifaschistische Mobilisierungen, planen gemeinsam Aktionen und diskutieren über rassistische Aktivitäten in unserer Region. Wer mit uns gegen Rassismus und Faschismus aktiv werden will, ist herzlich willkommen!

Jeden 2. Dienstag im Monat um 19 Uhr im Sozialen Zentrum Käthe (Wollhausstraße 49, 74072 Heilbronn).

Kommt vorbei und lasst uns gemeinsam aktiv werden!

Weitere Infos auf Facebook oder auf der Homepage der Organisierten Linken Heilbronn (IL)

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