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Kleider- und Trödelmarkt

Privat veranstalteter Kleider- und Trödelmarkt unter dem Motto: „Eine Nähmaschine für Gambia“. Am Sonntag, 07. Juli 2019 von 11.00 – 17.00 Uhr. Euch erwartet u.a. Markenkleidung und Schuhe in verschiedenen Größen sowie allerlei Trödel. In entspannter Atmosphäre, umgeben von netten Menschen, offeriert euch das Käthe preiswerte Getränke und leckeres, veganes Essen! Der Flohmarkt findet bei jedem Wetter statt!

Unser Statement zur Kleinen Anfrage der AfD im Landtag

Der AfD sind wir ein Dorn im Auge. Und das ist gut so. Gleichzeitig scheint unser Haus eine gewisse Faszination auf die Rechtsaußen-Partei auszuüben. So fragt sich der Heilbronner AfD-Politiker Rainer Podeswa, „wie Einrichtungen wie das Soziale Zentrum Käthe in Heilbronn den Immobilienkauf in Höhe von mehreren hunderttausend Euro sowie die laufenden Kosten finanzieren“ können. Read more

Büro der Lokalen Agenda 21 Heilbronn im Sozialen Zentrum Käthe

Seit Januar ist die Lokale Agenda 21 mit ihrem Büro in unserem Haus vertreten. Die Lokale Agenda 21 setzt sich unter dem Motto „Gemeinsam die Zukunft gestalten“ für eine langfristige ökologische, ökonomische und soziale Entwicklung unserer Stadt ein. Grundlage dafür ist der UN-Beschluss von Rio de Janeiro (1992) zur nachhaltigen Entwicklung in den Feldern Ökologie – Ökonomie – Soziales und die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ der UNO-Generalversammlung vom 2015 (Weitere Infos unter: http://agenda21-heilbronn.de/). Daneben nutzen sie unseren 2018 neu eingerichteten Konferenzraum im ersten Obergeschoss. Read more

Vortrag: „Helft den Gefangenen in Hitlers Kerkern!“ – Die Rote Hilfe Deutschlands im antifaschistischen Widerstand ab 1933

umschlag_rhd_seite_1Die Rote Hilfe Deutschlands war schon in der Weimarer Republik eine große linke Solidaritätsorganisation, die Ende 1932 fast eine Million Mitglieder umfasste. Trotz ihrer engen Verbindung zur KPD unterstützten Menschen aus verschiedenen Spektren der ArbeiterInnenbewegung ebenso wie linke Prominente die Hilfe für die politischen Gefangenen und ihre Familien oder einzelne Kampagnen der Roten Hilfe.

Nach dem Verbot im Frühjahr 1933 arbeiteten viele RHD-AktivistInnen in der Illegalität weiter – teils in losen Zusammenhängen, teils in gut vernetzten Kleinzellen, die mit dem Zentralvorstand und den zuständigen Bezirksleitungen in Austausch standen. Für die zahllosen KZ-Häftlinge und ihre Angehörigen wurden Spenden gesammelt, verfolgte AktivistInnen und untergetauchte FunktionärInnen mussten mit illegalen Quartieren versorgt oder heimlich über die Grenze ins Exil gebracht werden. Im benachbarten Ausland organisierten Büros der RHD Schlafplätze und materielle Hilfe für die EmigrantInnen und unterstützten die konspirativen Gruppen im Reichsgebiet mit Druckschriften und Geld. Die Widerstandsgruppen der Roten Hilfe erstellten Zeitungen und verteilten Flugblätter, die zum Protest gegen den NS-Terror aufriefen und die praktische Solidaritätsarbeit propagierten.

Im antifaschistischen Untergrund ab 1933 waren auffallend viele Frauen aktiv, die nach den Verhaftungen prominenter – meist männlicher – RHD-Mitglieder zentrale Funktionen in der Organisation übernahmen, aber auch „unauffällige“ Hintergrundarbeit leisteten. Selbst nach der offiziellen Auflösung der Roten Hilfe Deutschlands im Jahr 1938 führten dezentrale Strukturen die Unterstützung für die Verfolgten fort.

Mit dem Vortrag soll der heute fast vergessene Widerstand der Roten Hilfe gegen den NS-Terror in Erinnerung gerufen werden.

Die Referentin Silke Makowski (Hans-Litten-Archiv) ist Verfasserin der im September 2016 erschienenen Broschüre „‚Helft den Gefangenen in Hitlers Kerkern!‘ – Die Rote Hilfe Deutschlands in der Illegalität ab 1933“, in der das Thema erstmals ausführlich behandelt wird.

Prof. Dr. Kurt Pätzold: Schlafwandelnd in den Krieg? Der Erste Weltkrieg – Ursachen und aktuelle Kontroversen

kurt pätzoldMan konnte es vorher wissen: «Meine Herren, es kann ein siebenjähriger, es kann ein dreißigjähriger Krieg werden – , und Wehe dem, der zuerst die Lunte an das Pulverfass schleudert!» So Helmuth von Moltke, ehemaliger Generalstabschef, 1890 im Reichstag. Fast ein Vierteljahrhundert später war der Krieg da – angeblich hatte keiner ihn gewollt. Doch merkwürdig: Im Sommer 1914 wusste die Reichsregierung schon ganz genau, welche Ziele sie verfolgte – die Kriegsziele standen bereits fest. Die Rolle der deutschen Regierung bei der Verursachung des Ersten Weltkrieges galt seit den 1960er Jahren als geklärt. Aber seit der Veröffentlichung eines Buches des australischen Historikers Clark findet –in der öffentlichen Debatte– ein Rückfall hinter frühere Erkenntnisse statt. Fragen nach Kriegsschuldigen, Interessen und Profiteuren gelten jetzt als antiquiert. Kurt Pätzold klärt auf, über die Ursachen des Ersten Weltkrieges und die Hintergründe der aktuellen Kontroversen.


Freitag, 23. Januar 2015, 19.30 Uhr | Soziales Zentrum Käthe | Wollhausstrasse 49 | Heilbronn
Veranstalter: Organisierte Linke Heilbronn (OL) und Rosa-Luxemburg-Club Heilbronn

Offenes Treffen der Roten Hilfe Heilbronn

Seit 1989 gibt es in Heilbronn eine Ortsgruppe der strömungsübergreifenden linken Schutz- und Solidaritätsorganisation Rote Hilfe e.V.

Die Rote Hilfe unterstützt politisch Verfolgte aus dem linken Spektrum und leistet dabei sowohl politische, als auch materielle Hilfe.

An jedem ersten Freitag im Monat um 19.00 Uhr bietet die Rote Hilfe Heilbronn ein offenes Treffen im Sozialen Zentrum Käthe an, zu dem alle kommen können, die Interesse an der Arbeit der Roten Hilfe haben oder selbst von staatlichen Repressionen betroffen sind und Beratung oder Unterstützung benötigen.

www.heilbronn.rote-hilfe.de

Infoladen

Infoläden sind seit den 1980er Jahren bundesweit wichtige Anlaufpunkte für politische Aktivist*innen und Interessierte. Sie verbreiten und archivieren die Materialien sozialer und linker Bewegungen und werden von Leuten betrieben, die sich selbst als Teil dieser Bewegungen verstehen.

In Heilbronn gab es bis Anfang der 1990er Jahre einen Infoladen in der Mozartstraße im Bahnhofsviertel. Fast zwanzig Jahre lang existierte danach keine feste Räumlichkeit und Infoladen-Struktur mehr. Von 2010 bis 2012 war der Heilbronner Infoladen in der Dammstraße beheimatet und seit September 2013 befindet er sich im Erdgeschoss des Sozialen Zentrums Käthe in der Wollhausstraße.

Bei uns findet ihr stets aktuelle Flugblätter, Zeitschriften, Broschüren, Plakate, Bücher und politische Bekleidung mit Stil. Die Sachen können gegen Spende abgegeben, vor Ort gelesen oder auch ausgeliehen werden.

Wir betrachten den Infoladen als strömungsübergreifendes und pluralistisches Projekt und stellen u.a. Material zu folgenden Themen zur Verfügung:

  • Antifaschismus und Antirassismus
  • Kapitalismuskritik und Klassenkampf
  • Feminismus, Antisexismus, Gender
  • Krieg und Antimilitarismus
  • Internationale Bewegungen
  • Repression und politische Gefangene
  • Geschichte linker und revolutionärer Bewegungen
  • Ökologie

Eine Auswahl der Zeitschriften, die ihr bei uns findet:

Das Wissen um die eigene Geschichte und der Bezug auf sie sind wichtig für fortschrittliche Bewegungen. Nur so kann der heutige Zustand verstanden, aus Fehlern gelernt und auf bereits geführten Diskussionen und Erfahrungen aufgebaut werden. Deshalb sammeln und ordnen wir in unserem Archiv auch Dokumente zur Geschichte und Theorie der Linken und ihren verschiedenen Arbeitsfeldern. Wenn Ihr also z.B. ein Referat über die sozialistische Frauenbewegung vorbereiten müsst, Infos für die lokale Antifa- Arbeit sucht oder Euch mit der Geschichte linker Kämpfe beschäftigen wollt, können wir Euch  – sehr wahrscheinlich – weiterhelfen. Ihr könnt bei uns nachlesen, recherchieren, und nach Absprache Kopien anfertigen oder Material ausleihen. Sprecht uns einfach an oder schreibt eine Mail!

Öffnungszeiten:

Freitags 19.00 – 22.00 Uhr und bei fast allen Veranstaltungen und offenen Treffen im Sozialen Zentrum KätheCSR_014

Kontakt:

Infoladen Heilbronn
Wollhausstr. 49
74072 Heilbronn

Email: infoladen[at]sz-kaethe.org
www.infoladen.sz-kaethe.org