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1. Mai Fest 2018 | 13 Uhr | Soziales Zentrum Käthe

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maiflyer_vorderseite_druckTraditionell gehen am 1. Mai viele lohnabhängige Menschen auf die Straßen und demonstrieren für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen, gegen Ausbeutung und Unterdrückung und für ein solidarisches Miteinander. Auch in Heilbronn demonstrieren seit Jahren viele Menschen am internationalen Kampftag der Arbeiter*innenklasse für ihre Rechte.

Wie schon in den letzten Jahren wird es auch am 1. Mai 2018 im Anschluss an die DGB-Demonstration wieder das 1. Mai Fest im Sozialen Zentrum geben. Wir laden alle herzlich ein, diesen Tag im Rahmen unseres Festes gebührend mit uns zu feiern. Mit einem bunten Programm ist für Unterhaltung, Information und das leibliche Wohl gesorgt.

Programm:

  • Workshop des Frauencafé zu „100 Jahre Frauenwahlrecht“
  • Hausführungen und Vorstellung des Sozialen Zentrums
  • Live Musik mit Kleiser (www.kleisterrap.de)
  • (veganes) Essen und Trinken
  • Infostände

 

1. Mai Fest 2018 | 13 Uhr | Soziales Zentrum Käthe

Wollhausstr. 49, 74072 Heilbronn

Antifa-Abend

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Der Antifa-Abend ist eine Anlaufstelle für alle die sich gegen Nazis und Rassisten engagieren wollen. In offener Runde informieren wir über antifaschistische Mobilisierungen, planen gemeinsam Aktionen und diskutieren über rassistische Aktivitäten in unserer Region. Wer mit uns gegen Rassismus und Faschismus aktiv werden will, ist herzlich willkommen!

Jeden 2. Dienstag im Monat um 19 Uhr im Sozialen Zentrum Käthe (Wollhausstraße 49, 74072 Heilbronn).

Kommt vorbei und lasst uns gemeinsam aktiv werden!

Weitere Infos auf Facebook oder auf der Homepage der Organisierten Linken Heilbronn (IL)

60 x 5€ für das Soziale Zentrum Käthe

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Seit der Eröffnung der Käthe im Jahr 2010 ist viel passiert: Wir sind von einem kleinen Mietladen in der Dammstraße ins eigene Haus umgezogen. Das Soziale Zentrum ist zu einem wichtigen Teil linker Infrastruktur in Heilbronn geworden, ein Anlaufpunkt für politisch Aktive und Interessierte, ein Ort des Austausches, der Information und der Aktion. In den Jahren seit der Gründung wurde die Nutzung unserer Räumlichkeiten immer vielfältiger und bunter. Read more

Vortrag: „Helft den Gefangenen in Hitlers Kerkern!“ – Die Rote Hilfe Deutschlands im antifaschistischen Widerstand ab 1933

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umschlag_rhd_seite_1Die Rote Hilfe Deutschlands war schon in der Weimarer Republik eine große linke Solidaritätsorganisation, die Ende 1932 fast eine Million Mitglieder umfasste. Trotz ihrer engen Verbindung zur KPD unterstützten Menschen aus verschiedenen Spektren der ArbeiterInnenbewegung ebenso wie linke Prominente die Hilfe für die politischen Gefangenen und ihre Familien oder einzelne Kampagnen der Roten Hilfe.

Nach dem Verbot im Frühjahr 1933 arbeiteten viele RHD-AktivistInnen in der Illegalität weiter – teils in losen Zusammenhängen, teils in gut vernetzten Kleinzellen, die mit dem Zentralvorstand und den zuständigen Bezirksleitungen in Austausch standen. Für die zahllosen KZ-Häftlinge und ihre Angehörigen wurden Spenden gesammelt, verfolgte AktivistInnen und untergetauchte FunktionärInnen mussten mit illegalen Quartieren versorgt oder heimlich über die Grenze ins Exil gebracht werden. Im benachbarten Ausland organisierten Büros der RHD Schlafplätze und materielle Hilfe für die EmigrantInnen und unterstützten die konspirativen Gruppen im Reichsgebiet mit Druckschriften und Geld. Die Widerstandsgruppen der Roten Hilfe erstellten Zeitungen und verteilten Flugblätter, die zum Protest gegen den NS-Terror aufriefen und die praktische Solidaritätsarbeit propagierten.

Im antifaschistischen Untergrund ab 1933 waren auffallend viele Frauen aktiv, die nach den Verhaftungen prominenter – meist männlicher – RHD-Mitglieder zentrale Funktionen in der Organisation übernahmen, aber auch „unauffällige“ Hintergrundarbeit leisteten. Selbst nach der offiziellen Auflösung der Roten Hilfe Deutschlands im Jahr 1938 führten dezentrale Strukturen die Unterstützung für die Verfolgten fort.

Mit dem Vortrag soll der heute fast vergessene Widerstand der Roten Hilfe gegen den NS-Terror in Erinnerung gerufen werden.

Die Referentin Silke Makowski (Hans-Litten-Archiv) ist Verfasserin der im September 2016 erschienenen Broschüre „‚Helft den Gefangenen in Hitlers Kerkern!‘ – Die Rote Hilfe Deutschlands in der Illegalität ab 1933“, in der das Thema erstmals ausführlich behandelt wird.

Netzwerk „Pflege in Bewegung Heilbronn“

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Seit Jahren verschärfen sich die Bedingungen für Pflegende in allen Sektoren des Gesundheitssystems immer weiter. Arbeitsdruck und Dokumentationsstress nehmen zu und immer öfter gehen wir am Ende der Schicht mit dem Gefühl nach Hause nicht alles erledigt zu haben und unseren Patientinnen etwas schuldig geblieben zu sein. Engagierte Kolleginnen brennen aus, viele kehren dem Beruf, den sie oft mit viel Idealismus ergriffen haben, den Rücken. Gleichzeitig wird die Versorgung der Patienten immer schlechter, Krankenhausinfektionen greifen um sich, Komplikationen werden zu spät erkannt, für wirklich gute Pflege fehlt meist die Zeit.

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Café „Get up! Heilbronn“

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„Get up! Heilbronn“ would like to assist displaced persons to have a voice in the community. We don’t want to talk about refugees, instead we want to talk with refugees, about the reasons for their flight, their experience in Heilbronn, racism they may have experienced in daily life and their rights. In order to facilitate this exchange, we are holding a weekly „Café im Sozialen Zentrum Käthe“ with reasonably-priced drinks and dinner. This cafe offers the opportunity for people to get to know each other, share experiences, help document incidents of racism–including using media such as film and photography–to help refugees have their say and to inform such persons of their rights. Read more

Prof. Dr. Kurt Pätzold: Schlafwandelnd in den Krieg? Der Erste Weltkrieg – Ursachen und aktuelle Kontroversen

kurt pätzoldMan konnte es vorher wissen: «Meine Herren, es kann ein siebenjähriger, es kann ein dreißigjähriger Krieg werden – , und Wehe dem, der zuerst die Lunte an das Pulverfass schleudert!» So Helmuth von Moltke, ehemaliger Generalstabschef, 1890 im Reichstag. Fast ein Vierteljahrhundert später war der Krieg da – angeblich hatte keiner ihn gewollt. Doch merkwürdig: Im Sommer 1914 wusste die Reichsregierung schon ganz genau, welche Ziele sie verfolgte – die Kriegsziele standen bereits fest. Die Rolle der deutschen Regierung bei der Verursachung des Ersten Weltkrieges galt seit den 1960er Jahren als geklärt. Aber seit der Veröffentlichung eines Buches des australischen Historikers Clark findet –in der öffentlichen Debatte– ein Rückfall hinter frühere Erkenntnisse statt. Fragen nach Kriegsschuldigen, Interessen und Profiteuren gelten jetzt als antiquiert. Kurt Pätzold klärt auf, über die Ursachen des Ersten Weltkrieges und die Hintergründe der aktuellen Kontroversen.


Freitag, 23. Januar 2015, 19.30 Uhr | Soziales Zentrum Käthe | Wollhausstrasse 49 | Heilbronn
Veranstalter: Organisierte Linke Heilbronn (OL) und Rosa-Luxemburg-Club Heilbronn

Frauencafé

Frauencafe Heilbronn

Wenn Du Lust hast Dich bei einer Tasse Tee oder Kaffee über aktuelles frauenpolitisches Geschehen und Feminismus auszutauschen. Oder Du über (Alltags-) Sexismus und was dagegen zu tun ist diskutieren willst, dann ist das Frauencafé Heilbronn genau der richtige Ort für Dich. Wir laden dich, egal welchem Geschlecht Du Dich zuordnest, herzlich ein, Dich zu informieren, zu vernetzen und Dich einzubringen.

Wir freuen uns auf Dich!

Jeden ersten Montag im Monat um 18 Uhr im Sozialen Zentrum Käthe

http://frauencafehn.blogsport.eu/

Offenes Treffen der Roten Hilfe Heilbronn

Rote Hilfe Ortsgruppe Heilbronn

Seit 1989 gibt es in Heilbronn eine Ortsgruppe der strömungsübergreifenden linken Schutz- und Solidaritätsorganisation Rote Hilfe e.V.

Die Rote Hilfe unterstützt politisch Verfolgte aus dem linken Spektrum und leistet dabei sowohl politische, als auch materielle Hilfe.

An jedem ersten Freitag im Monat um 19.00 Uhr bietet die Rote Hilfe Heilbronn ein offenes Treffen im Sozialen Zentrum Käthe an, zu dem alle kommen können, die Interesse an der Arbeit der Roten Hilfe haben oder selbst von staatlichen Repressionen betroffen sind und Beratung oder Unterstützung benötigen.

www.heilbronn.rote-hilfe.de

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